Salkantay trail to Machu Picchu

Wir sind jetzt seit 3 Wochen in über 3000 Meter üM unterwegs und trauen uns nach dieser Akklimatisation auf den Salkantay Trail. Der Salkantay ist einer der beiden höchsten Berge (6.270 Meter) in der Region, ein Heiligtum für die Inkas. 4 Tage und Nächte, erst 1500 Höhenmeter rauf, zum Eingewöhnen machen wir am ersten Tag noch einen kleinen “Abstecher” hoch und wieder runter zum Humantay See, der auf 4.200 m liegt. Danach liegen wir das erste Mal schon um 8 Uhr erschöpft und im Tiefschlaf im Schlafsack. Am nächsten Tag liegt der Salkantay Pass vor uns, auf 4600 MüM. Ab dann geht es 2800 Meter wieder herunter, insgesamt gut 70km Strecke, bevor wir in Machu Picchu ankommen. Es war anstrengend – aber wunderschön. Trotz Regenzeit haben wir Glück mit dem Wetter. Starken Regen gab’s nur einmal, in der ersten Nacht, wir lagen in unserem einfachen, aber trockenen Lager. Danach gibt es immer mal einen Schauer – das wars! Inti, der Sonnengott der Inka, ist mit uns. Er hat für uns das schönste Wetter parat, als wir am fünften Tag früh morgens nach Machu Picchu kommen. Postkartenlicht – “A National Geographic Moment”. Man weiß nichtmal den eigentlichen Inka-Namen der mysteriösen Stadt in den Wolken. Es gibt reichlich Theorien und Spekulationen über den Sinn und Zweck der Siedlung. Uns erscheint die Erklärung einer religiösen Stätte am glaubwürdigsten.

So beeindruckend die Lage, die Architektur und vor allem das Wissen um die Natur in dieser “Verlorenen” Stadt der Inka ist, ist leider auch der Touristenauftrieb gewaltig. Tausende fotogeiler Egomanen schleppen sich jeden Tag durch die Ruinen, jeder scheint die Umgebung nur noch durchs Handy bzw. Kamara wahrzunehmen. Und klar, auch wir sind Teil der Meute. Auch gibt es die Befürchtung, dass Machu Picchu sinken könnte. Grund soll die Vergrößerung des Tunnels unter dem Berg sein, damit in dem großen Hidroelectrico, dem nahegelegenen Wasserkraftwerk, noch mehr Strom gewonnen und an die Nachbarländer verkauft werden kann.

Irgendwann treten wir die  Flucht nach oben an: rauf auf den Machu Picchu Mountain, nochmal 700 Meter höher als die Ruinen. Diese ca. 2500 Stufen klettern nur wenige hoch. Beeindruckende Umgebung, tolle Berge! Unsere Knie sagen “Danke!” als wir wieder unten sind und nach den fünf Tagen und vielen Höhenmetern mal wieder Erholung angesagt ist.

4 Gedanken zu „Salkantay trail to Machu Picchu“

  1. Hallo Ihr Beiden, viele liebe Grüße nach Südamerika. Ihr macht ja eine tolle Tour . Da sind alle Highlights dabei. Bolivien war auch für uns damals ein Highlight. Sind 3 Wochen mit dem Jeep zum Salar de Uyuni bis zur chilenischen Grenze. War frostig kalt damals. Viel Spaß weiterhin und tolle Erlebnisse !
    Beste Grüße Gregor

  2. Hi guys! Very nice commentary on our hike and beautiful photos. I enjoyed sharing a lNation Geographic” moment with you! Safe onwards travels! Now off to explore the rest of your site. Cheers, Roy

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