Das Neueste von uns

Was macht Cheglia‘s Crew ohne Cheglia im Corona Sommer 2020?

Anfang Juli 2020 haben wir Cheglia in Treguier geparkt.

Seitdem genießen wir.

Erst Sommerwetter in Wiesbaden.

Dann Geburtstagsfeier am 12.8. eines Freundes am Lago di Como.

Dann Cheglio – endlich mal wieder am Lago Maggiore!

Dann Kalabrien und Sizilien mit dem Auto; und der wunderbaren Segelyacht Whitefin  http://whitefin.it/yacht zu den Äolischen Inseln. Stromboli spuckt extra viel Lava für uns. Klasse Zeit mit klasse Leuten!

Nach 4 Jahren wieder in Frankreich!

Cheglia ist nach fast vier Jahren wieder in Treguier, Frankreich, angekommen, wo sie gebaut wurde. Die Crew schrieb dazu um
11:02 Uhr: „In knapp 2 Stunden sind wir in Treguier- gerade am Ende der auflaufenden Tide = Strom schiebt uns 8 km flussaufwärts.“

Hier sieht man wie Cheglia (gelbe Markierung) am 12. Juli 2020 um
12:26 Uhr durch den Fluss nach Treguier „fliesst:“

Cheglia auf dem Weg nach Frankreich

Nachricht von Cheglia: „Blöderweise hat der Wind doch nicht wie versprochen gedreht. Mist, noch immer 20 kn direkt auf die Nase.
Eventuell ankern wir nochmal ein paar Stunden.  Gegen Mitternacht
sieht es besser aus.“

Cheglia ist am 11. Juli 2020 um 14:21 UTC (16:21 deutscher Zeit) hier losgefahren: https://www.iridium.com/map/?lat=50.741662&lon=-1.512350

Ziel ist Treguier in der Bretagne, wo die Reise vor fast vier Jahren im September 2016 begann. Hier geht es zum Artikel über Treguier
und die Bretagne
.

England – sailing into Corona restrictions, again

Warmest greetings from a very cold England (Lydia wore two down jackets on top of each other)

Yesterday we walked from the marina to Hamble le Rice and had an al fresco dinner at the River Rat. It was the first night, restaurants were allowed open after many weeks of Corona limitations. What a treat!

The day before, July 3rd, was Lydia‘s birthday and we had BD dinner from a take away Fish and chips in Warsah, outside on the habormaster´s brick wall.

Cheglia was unloaded in Southampton perfectly on time Thursday, July 2nd around 14:00.

We had a berth reservation with Hamble Point Marina. After docking there, the manager asked us to leave, again, because we wanted to stay and sleep on board. Which was officially not allowed until yesterday, Saturday July 4th, that was.

We were taken by surprise, and started calling around, until the very friendly Christina from Universal Marina allowed us in and arranged for a dock for our maintenance even though they have very few docks for larger boats. We can greatly recommend this marina with hard working people trying to find solutions and the will to help.

We will stay a few more days and wait for more suitable wind and weather to sail south-west, to Treguier in Bretagne.

Fast da!

Cheglia ist fast in England angekommen!

Hotelübernachtung haben wir gestrichen – jeder Gast muss nachweisen, dass er für eine unbedingt erforderliche Arbeit dort sein muss. Das scheint sehr streng zu sein. Wir fliegen also erst morgen, am 2. Juli, dem Tag der Ankunft von Minervagracht, mit dem ersten Flug nach London. Dort werden wir von einer Pazifik-„Seglerin“, die wir im letzten Jahr auf den Marquesasinseln kennengelernt haben, abgeholt. Die Familie wohnt inzwischen wieder in London, sie fährt uns nach Southampton. Eine tolle große Hilfe! Dann hoffen wir, dass wir uns mit frischem heutigen Coronatest zu unserem Boot bewegen können, auf das passende Wetter (für die nächsten Tage sind 25-30 kn auf die Nase angesagt) warten können und dann in die Bretagne segeln können. Zurück nach Treguier, wo wir vor fast vier Jahren losgefahren sind…..

 

 

Southampton ETA 2.7.2020 – Corona times

Wir haben gerade, 29.6. 11:00, die aktuellen Satellitendaten „unserer“  Minervagracht heruntergeladen, sie hat noch etwa 900NM vor sich, dürfte demnach pünktlich am 2.7. in Southampton ankommen. Noch gibt es keinen Entladeplan. Wir wissen also noch nicht genau, wann wir bereit stehen müssen, um unser Boot in Empfang zu nehmen.

Großbritannien hat – wie immer und bei allem – natürlich auch seine eigene Vorgehensweise mit Covid 19. Einreisende müssen eine freiwillige 14-tägige Quarantäne einhalten. Klasse. Ausnahmen gibt es, u.a. für Seamen & Masters. Ich habe eine Bestätigung der Reederei, dass ich zum Empfang der Yacht um den 2.7. in Southampton auf der MV Minervagracht zugegen sein muss. Lydia hat ein seafarer enployment agreement. Schaun mer mal, ob das mit unseren englischen Segeldiplomen, Yachtmaster etc. und den Verschiffungs- und sonstigen Zolldokumenten ausreicht.

Vorsichtshalber haben wir einen Platz – mit Ende offen – in einer Marina im Hamble River (in unmittelbarer Nähe zum Entladepunkt) gebucht.

Auch vorsichtshalber haben wir die Seastart-Telefonnummer ganz oben in der Telefon-Liste gespeichert. Seastart ist eine Art ADAC in englischen Gewässern. Wir fürchten nämlich, dass unsere Batterien nach 2 Monaten Transport möglicherweise nicht mehr in bester Motorstart-Verfassung sind. Bisschen blöd, wenn wir neben dem Frachter im Wasser hängen und unseren Motor zum Wegfahren nicht starten könnten…

So, jetzt buche ich für den 1.7. Flüge nach Heathrow. Wir werden eine Nacht in Southampton im Hotel verbringen und auf Cheglia‘s Entladung am voraussichtlich nächsten Tag warten.

AGW WP (all going well, weather permitting)

Das steht auf jeder E-Mail über die mögliche Ankunft, Abfahrt „unseres“ Frachters Minervagracht.

Und jetzt ist es soweit! Zusammen mit 15 anderen Booten, von denen wir zwei sogar gut kennen, ist Cheglia geladen worden und der Frachter ist heute morgen – unserer Zeit- in Auckland losgefahren. Kurs Papeete/ Tahiti.

Wir sind jetzt doch sehr froh, dass alles so gekommen ist. Erst haben wir noch überlegt und mit Sevenstars versucht zu sprechen, ob wir nicht doch aus dem Vertrag kommen und nach Hause segeln. Aber so wie sich die Lage zur Zeit darstellt? Man kann nirgendwo ankommen, alle Grenzen sind dicht und noch schlimmer und wahrscheinlich viel nachhaltiger ist die Stimmung. Die Segler sind nirgendwo mehr willkommen. Das ist, was wir von Anderen hören, die irgendwo im Pazifik auf ihren Booten festsitzen. In der Karibik ist es ganz schwierig, der erste Hurrikan hat sich schon formiert und es werden ziemlich sicher mehr werden.

 

 

Cheglia allein unterwegs

Unser norwegischer Segelfreund Hårvart und der Neuseeländer Peter, ein professioneller Skipper, sind heute Nacht unserer Zeit mit Cheglia in Opua losgefahren und gerade in Auckland angekommen. Der Frachter ist in Australien ebenfalls losgefahren und wird voraussichtlich Donnerstag Abend ebenfalls dort seinen Anker werfen. Peter und Hårvart erledigen inzwischen die restlichen Zollformalitäten und warten auf das „Go!“. Dann werden sie Cheglia an den Frachter fahren und ab geht die Reise nach Southampton. Dort werden sie nach 6-8 Wochen ankommen. Und wir können das bis dahin hoffentlich auch 🙁

Wir waren lange Zeit unsicher, haben überlegt und uns erkundigt, ob wir den Frachtertransport irgendwie rückgängig machen können und weitersegeln. Und jetzt sind wir doch sehr froh, dass wir den Platz haben. Viele hängen z Zt. irgendwo weit weg fest und wären auch froh, ihre Boote wieder näher an zuhause zu haben. Eine Reise wie wir sie in den letzten Jahren erleben konnten,  scheint für eine ganze Weile so kaum noch möglich zu sein. Also – dass Cheglia dann bald wieder erst in England und dann wahrscheinlich Frankreich sein wird, ist sehr beruhigend.

Der letzte LH Flug Auckland – Frankfurt

Und Martin ist mit dabei! In Auckland wird der Sky Tower in den den deutschen Farben angestrahlt, denn es ist der letzte Repatriationflug des Auswärtigen Amtes. Als Dank fliegt der Lufthansa-Kaptitän eine Ehrenrunde in niedriger Höhe über die Stadt und meldet sich ganz gerührt bei den Passagieren. Nicht nur wegen dieser besonderen Situation, sondern auch weil es der wahrscheinlich letzte Flug dieser A 380 „Deutschland“ ist. In Frankfurt wird sie dann geparkt und – aus.

https://www.tvnz.co.nz/one-news/new-zealand/sky-tower-glows-in-colours-germanys-flag-mark-repatriation-flight

Martin hat Glück – alle „Älteren“ werden ins Oberdeck und in die Business Klasse umgeleitet. Dort gibt es zwar nur Minimal-Service, aber ein Bett! Knapp 12 Stunden nach Bangkok, nur einmal auftanken, kein Aussteigen, eine Stunde später geht es weiter. Nochmal 11 Stunden. Der wahrscheinlich schnellste Flug um die halbe Welt.

Und um 12.00 Uhr mittags kommt er dann endlich auch durch die Tür in das Ankunftsterminal…. Zwei Stunden dauert es von Landung zu „richtig ankommen“. Nur 50 Passagiere dürfen das Flugzeug verlassen, warten, dann die nächsten 50. Das dauert….

Und jetzt sind wir beide wieder in unserem festen, geerdeten Zuhause!

Sevenstars or seven hells? Before the shipment date

We are about to freighter our sailing vessel „Cheglia“ from New Zealand to Southampton, UK. We had been in contact with Sevenstars for a while. This trip first was announced for March 2020, and all of our planning was geared towards an early March departure.

Cheglia was still under repair in Opua, and the schedule was ambitious. I flew back to NZ on February 5th, Lydia had to stay home due to her back injury. Remember these days before Corona? You could just book a flight, depart and arrive on time – all of that  without restrictions.

We hoped for quick seatrials with our repaired Cheglia (thank you SeaPower in Opua)  to check all systems, before we contract with Sevenstars. Besides the fact, that these guys are not known for modest pricing, their contract is cut throat and not negotiable.

I signed a few contracts in my life, but this thing was a new experience. We all can appreciate, that a sea transport of a yacht is not easy. Schedules are difficult to set, maintain, and to keep. Weather, not enough bookings, diverging boat owner‘s priorities, timing with shipping companies etc.pp.

I learned a few things:

AGW WP = All goes well, weather permitting (which basically makes the schedule meaningless for the shipping company) is an official INCO term…

However: „demurrage of € 15.000“ means, this is the DAILY fee charged to the yacht owner, if the ship had to wait for a yacht, which has to make itself available with short notice.

Cancellation fees are UPWARDS of 80% of the total contract value, if cancelled at least 30 days prior to departure, going up to 100%, if cancelled short notice.

The crux is, the contract allows Sevenstars to delay the departure practically unlimited, without yacht owner had a chance to cancel the contract, or getting his 25% downpayment back – „unfair“?

Well, knowing all this we signed the transport Agreement 13.3.2020. The good news: engine, gearbox, generator, bowthruster, all work well.

Meanwhile, the estimated time for loading in Auckland had slipped to „on or about“  4.4.-15.4. … „MV Minervagracht“ was en route from Singapore.

Then, New Zealand hit the „Corona brake“  level 2 on March 21st,  two days later Level 3, and effective March 25 Level 4, practically a complete lock down, a corfew for all here, which were not deemed „essential services“. The scheduled arrival date was moved to May 3 rd and then to 5th, 2020.

Sevenstars mailed, that under Level 4 delivery crews to bring the yachts to the freighter are not considered essential services. Lock down. MV Minervagracht stopped and anchored in West Australia. And still does so today, April 6th.

https://www.marinetraffic.com/en/ais/home/shipid:271518/zoom:14

to be continued