Hiva Oa und Tahuata

Marquesas – wilde, zerklüftete, steil hoch aufragende Felsen. Tropisches, farbenfrohes, dichtes Grün. Auffällig sauber und aufgeräumt. Freundlich grüssende und lachende Menschen. Eher rund – runder Körper, runde Köpfe, runde Nasen, …. Und die Marquesas sind französisch. Zu unserer grossen Überraschung gibt es auf Hiva Oa gleich zwei Supermärkte. Nicht so gross, aber mit Brie, französischer Salami, Eclairs und immer frischem Baguette! Wir gehen begeistert einkaufen – nur auf die Preise zu schauen und vom Pazifischen Franc auf Euro umzurechnen, haben wir lieber sofort eingestellt.

Hier hat Paul Gauguin gelebt, nachdem es ihm auf Tahiti „zu bunt“ geworden war, und hier ist auch sein Grab. Ebenso wie das von Jacques Brel. Weisse Blumen wie auf den Bildern von Gauguin tragen die Frauen heute immer noch hinterm Ohr und das sieht sehr schön in den schwarzen Haaren aus.

Gegenüber von Hiva Oa liegt die kleine Insel Tahuata mit ihrem Hauptort (winziges Dörfchen) Vaitahu. Die Namen und die Sprache hier sind echtes Gehirnjogging. Aber zum Glück können sie ja noch Französisch und wir zumindest englisch. Und Gestensprache, die funktioniert immer. Weil wir auf das Ersatzteil für unseren Generator warten müssen, machen wir zwischendrin einen Abstecher auf diese Insel. Und erleben dort etwas Seltenes: Drei Boreals in einer kleinen Bucht mitten im Pazifik! „Alutia“ mit Olaf und Brigitta aus Norwegen, „Mille Momenti“ mit Laila, Harvard und dem 9-jährigen Julian auch aus Norwegen und wir! Superschönes Schnorcheln dort und jeden Abend eine Boreal-Party auf einem anderen Boot.

Und noch ganz kurz zu unserer langen Kommunikationspause: Generator geht nicht, also ist Rechner laden (um Fotos für Webseite zu formatieren) gar nicht so einfach, SIM Karten waren „gerade ausverkauft“ als wir herausgefunden hatten, wo es die gibt. Also Rechner 45 min zum einzigen Restaurant (mit halbwegs funktionierendem Internet) schleppen, dort gegen Abendessen das Passwort bekommen. Dann wieder 45 min zurücktragen.

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