Von jetzt an geht’s nach Norden (oder??)

Über unsere Bremsmanöver hatten wir berichtet. Später als geplant sind wir dann von Grenada aufgebrochen, in kleinen Schritten Richtung Norden. Erster Stop war Carriacou. Diese Insel ist so klein, dass keine Kreuzfahrtschiffe anlegen. Sie hat uns sehr gut gefallen – entspannt, schöne Strände, freundlich grüssende Menschen, alles irgendwie etwas aufgeräumter als auf den anderen Karibikinseln. Wir haben eine wunderschöne Strand-Mangrovenwanderung gemacht, das war eine filmreife Kulisse. Über den Strand ging es am Flughafen und Kühen vorbei – man kann hier barfuß vom Strand zum Flugzeug gehen. Mal was anderes.

Vor Carriacou liegt Sandy Island, ein ganz kleiner Schluck Sand in türkisfarbenem Wasser. Dort haben wir einen kleinen Schnorchel-Zweites Frühstück-Stopp gemacht, um weiter nach Union Island zu segeln.

Auf dem Weg nach Carriacou gibt es in den Seekarten ein Sperrgebiet um Kick ‚em Jenny – ein aktiver Unterwasservulkan. Wir sind ordentlich drumherum gefahren…..

Bei unserem nächsten Stopp auf Union Island bekommen wir folgende Email von unserer Bootsversicherung:

Die Behörden von Grenada geben bekannt, dass die Alarmstufe  für den Unterwasservulkan Kick’em Jenny auf ORANGE erhöht wurde. Dies bedeutet, dass ein Ausbruch innerhalb von 24 Stunden möglich ist.

Zwar sei die Gefahr eines Tsunami laut Wissenschaftlern unwahrscheinlich, für Schiffe und Boote besteht jedoch durch heraustretende Gase und die dadurch herabgesetzte Dichte des Wassers eine erhöhte Gefahr zu sinken.

Oh HA!!! Da sind wir genau vorbeigesegelt…….

3 Gedanken zu „Von jetzt an geht’s nach Norden (oder??)“

  1. Hallo und liebe Grüße in den Grenadines ! Bin gerade zufällig mal wieder auf Eurer Homepage gelandet und den Bericht zu Carriacou, Sandy Island , Union Island, Happy Island etc. gelesen. Wir waren auf diversen Charteryachten schon ca. 10 mal dort zwischen 1982 und 2008. Es waren immer tolle Fahrten mit vielen positiven Erlebnissen . In Union haben wir schon viele Nächte vor Anker verbracht, um auf Crews zu warten oder Motoren zu reparieren. Auf den Bildern sieht es immer noch genauso aus wie früher.
    Euch weiterhin eine gute Zeit . Toll, dass Ihr in den Pazifik wollt …
    Beste Grüße Gregor

    PS : was machen die Arbeiten auf Dominica .

  2. Hallo ihr zwei
    Ich bin durch Kai und Marion Limburg zu euch gestoßen.
    Bin selbst schon mal da rumgesegelt und lese gerne eure Berichte.
    Coole Tour und schöne Bilder.
    Was mich mal interessiert ist wie die aktuelle Situation auf den BVI‘s so ist nach den Fetten Hurikans , da ich für Ostern 2019 nen Törn plane.
    Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
    Bei euch bin ich sehr gespannt auf die nächsten Geschichten.
    Beste Grüße und immer ne Handbreit Wasser unterm Kiel
    CU
    Ewald.

    1. Hi Ewald, wir waren im letzten Jahr vor den Hurricans auf den BVI / USVI, zur aktuellen Situation können wir also keine „erste Hand“ Informationen liefern. Was ein Hurrican anrichtet haben wir auf Dominica gesehen, siehe unsrere Videos dazu. Allerdings hat hier „Maria“ auch 9 !! Stunden gewütet und den ganzen Regenwald vernichtet.
      Viele Segler kehren jetzt wieder zu den BVI zurück, die Aufräumungsarbeiten gehen voran. Jeder Gast hilft der Insel und den Menschen dort und wird herzlich begrüßt. Fahr hin! Das Segeln ist eh schön!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.