Panama zu den Galapagosinseln

Der Eingewöhnungstrip ging auf die Las Perlas Inseln, eine Inselgruppe mit gut 250 kleinen und kleinsten, zumeist unbewohnten Inseln und nur ca. fünf Stunden entfernt. Dort sind wir drei Tage geblieben, man könnte mehr Zeit dort verbringen. Es gibt viele wunderbare und völlig einsame Ankerbuchten mit schönen Ständen und praller Natur, riesigen Rochen und Haien ;)) .

Dann sind wir morgens gestartet – nach Galapagos! Sechs Tage haben wir kalkuliert. Und dadurch, dass wir immer näher zum Äquator kommen, mit wenig Wind gerechnet. Wir haben in der Vergangenheit schon öfter den US-Wetterrouter Chris Parker berfragt, der uns sehr gute Tipps gegeben hat. So auch jetzt. Er nannte uns Wegepunkte, damit wir eine gute Meeresströmung mit uns haben würden. Und – erstens hatten wir zu Anfang mehr Wind als erwartet, dann haben wir die Strömung tatsächlich erwischt. Damit sind wir auch mit immer weniger Wind so gut vorangekommen, dass wir nur genau fünf Tage gebraucht haben! Es war eine sehr entspannte Überfahrt. Wir haben wieder einen schönen Mahi-Mahi gefangen, hatten aber soviel FRisches eingekauft, dass wir danach das Angeln erstmal eingestellt haben. Am letzten Tag mussten die drei Männer auf 2800 m Tiefe erstmal auf Putzkommando gehen. Das Boot darf bei der Einreise auf den Galapagosinseln nicht eine einzige Muschel o. Ä. am Rumpf haben. Also hiess es. Ordentlich saubermachen. Ich war im Hai-Ausguck.

Und vor allem haben wir am Abend vor unserer Ankunft Äquatortaufe gefeiert! Nach vier Tagen alkoholfrei hat uns zu viert eine Flasche argentinischer „Chandon“ umgehauen…..

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