Fast kann man schwimmen

Von England nach Amerika! Die British Virgin Islands und die US Virgin Islands liegen nur wenige Kilometer von einander entfernt.

So nah

Wir sind nach Cruz Bay auf St. John gesegelt, mussten erst wieder bei Immigration und Customs einklarieren, sind ein wenig über die Insel gelaufen und haben das teuerste Eis unseres Lebens gegessen – 12 Dollar für drei kleine, künstlich klebrig schmeckende Kugeln! Wir haben uns eine Wanderkarte besorgt, gefragt, ob man Passfotos machen könne – die werden nur zwei Mal wöchentlich auf der Insel gemacht, zum Glück aber am nächsten Tag. Wir müssen einen Tag warten – nur!  Nach nur drei Stunden waren wir wieder bei Immigration und Customs: Bitte ausklarieren! Die sind fast von ihren Bürostühlen gefallen. Ab jetzt hatten wir noch 24 Stunden Zeit zur Ausreise. Passfotos brauchen wir, um ein Visum für die USA zu bekommen. Ja, stimmt! Kommt man mit dem Flugzeug an, reicht die normale ESTA-Bescheinigung. Bei der Anreise mit dem eigenen Boot ist das etwas GANZ anderes: Für das Visum braucht man eine genaue Auflistung der Reisen in die USA von den letzten fünf Jahren, man muss online einen endlosen Fragenkatalog beantworten, um dann nach einem Termin für ein persönliches Interview zu ersuchen. Das werden wir im Mai in der US Botschaft in Nassau, Bahamas haben.

Wir sind, vorbei an der Trunk Bay, einem der angeblich schönsten Strände der Welt, in die nächste Bucht gefahren und haben die Wanderschuhe rausgeholt. Endlich mal wieder rauf auf den Berg!

Ja, Superlative kennt man von Amerika – am teuersten, am schönsten, viiieeel Bürokratie!

 

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