Kai in Kanada

Kai soll kurz vor Mitternacht ankommen. Wir haben ein Auto gemietet und fahren nach Sydney. Wir machen uns seit langem mal wieder „stadt“fein und freuen uns auf einen unterhaltsamen Abend. Nur – in Sydney gibt es nichts. Einfach gar nichts. Wenigstens finden wir ein kleines Restaurant mit einer Speisekarte, die mehr als Pub-Food anbietet. Dafür hat sich der Ausflug gelohnt. Mittlerweile sagt Kai uns, dass er erst gg. ein Uhr morgens ankommt, nach unserem Essen noch fünf Stunden! Wir schauen uns das Kinoprogramm an. Nichts. Musik? Nichts. Wir stöbern durch ne Mall bis sie schließt, fahren zum Flughafen und schlafen im Auto.
Die nächsten zwei Tage fahren wir über den Cabot Trail, üben uns mit Pfeil und Bogen (falls Koyote, Bär oder Elch was von uns wollen) haben schöne Ausblicke, links und rechts gibt es jede Menge Wanderwege in unterschiedlichen Schwierigkeits- und Touristenbevölkerungsgraden.
Dann geht es mit dem Boot weiter und wir segeln nach Eskasoni ins Reservat der „First Nation“ – den Mi’kmaqs. Es gibt ein kleines Informationscenter und einen Rundweg, aber beides ist nicht sehr aufschlussreich. Das Thema „Indianer “ ist in Kanada gerade in den Kinderschuhen. Ich habe den Eindruck, auf beiden Seiten.
Wir ankern wieder in einer traumhaften Bucht – Martins Geburtstagsbucht. Das Wetter ist wie es sich gehört und Kai und ich servieren am Abend ein stilvolles Geburtstagsdinner. Und zur Feier des Tages begleitet uns hier ganz nah ein Adlerpaar. Ach ja, Koyoten, Bären und Elche….. wir haben nicht einen gesehen.

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